ASB Magazin
September 2025
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Realitätsnahe Übung für den Ernstfall 
ASB-Verbandsfahrt in NRW von Köln nach Münster 

Am Sonntag, den 25. Mai 2025, fand eine groß angelegte Katastrophenschutzübung des Arbeiter-Samariter-Bundes in NRW statt: In zwei Marschkolonnen legten rund 30 Einsatzfahrzeuge eine Strecke von 328 Kilometern zwischen Köln und Münster zurück. Rund 70 Einsatzkräfte – die meisten ehrenamtlich – aus acht ASB-Gliederungen waren beteiligt. Ziel war, realitätsnah die Verlegung von Einheiten im Katastrophenfall zu üben – zum Beispiel bei Hochwasser, Stromausfällen oder Evakuierungen.

Technik, Teamwork und Taktik auf der Straße
Im Mittelpunkt der Übung standen das sichere Fahren im Verband, das Testen der Kommunikation über weite Strecken sowie die Koordination zwischen mehreren Einheiten. Zwischenstopps in Gelsenkirchen auf dem Hinweg und Dortmund auf dem Rückweg boten Gelegenheit zur kurzen Pause und Zwischenbilanz. 

Wie im Einsatz – Feldküche im Realbetrieb
Am Zielort Münster demonstrierten Stefan Schröder und sein Team an der mobilen Taktischen Feldküche (TFK) des ASB ihre volle Einsatzfähigkeit: Sie versorgten alle Teilnehmenden unter Einsatzbedingungen. Im Ernstfall kann die TFK die Verpflegung von bis zu 1.600 Menschen übernehmen und dreimal täglich warmes Essen ausgeben. Auch dieser Teil der Übung verlief reibungslos. 

Ehrenamt mit Verantwortung
„Unsere Helferinnen und Helfer engagieren sich oft neben Beruf oder Studium – das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt Jasmin Wilmes vom ASB Köln, die gemeinsam mit Simon Michel die Verbandsfahrt organisiert hat. Michel ergänzt: „Solche Übungen sind für unsere Einsatzfähigkeit unerlässlich. Ich freue mich, dass sich so viele Verbände an der Übung beteiligt haben, und bedanke mich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz.“

Acht ASB-Verbände gemeinsam im Einsatz
Beteiligt waren: der ASB Köln als Organisator, der ASB-Landesverband NRW, der ASB Münsterland, der ASB Bergisch Land, der ASB Bochum, der ASB Ruhr, der ASB Rhein-Erft/Düren, der ASB Südwestfalen sowie die ASJ.


Text: Ute Ludwig